Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt. Im Bild: Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg; Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG; Olaf Scholz, Bundeskanzler; Daniela Gerd tom Markotten, Vorstand Digitalisierung und Technik. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen.

Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt

10.05.2022

Ers­te Hal­le und 500 Jobs ent­ste­hen bis 2024 • ICE-Züge kön­nen so schnell ge­war­tet wer­den wie in kei­nem an­de­ren Werk • Ei­nes der größ­ten Pro­jek­te zur Struk­tur­stär­kung in der Lau­sitz

Die Deut­sche Bahn (DB) hat mit dem Bau des neu­en Bahn­werks in Cott­bus be­gon­nen. Mit dem heu­ti­gen Spa­ten­stich ent­steht die ers­te von spä­ter zwei Werk­hal­len. In die­ser Hal­le wer­den be­reits in zwei Jah­ren die ers­ten ICE 4-Züge in­stand­ge­hal­ten. Auf dem Bau­feld mach­ten 500 rote Luft­bal­lons den Grund­riss der neu­en Werk­hal­le sicht­bar. Sie sym­bo­li­sier­ten auch die ers­ten 500 neu­en Ar­beits- und Aus­bil­dungs­plät­ze, die hier bis 2024 ent­ste­hen.

Das Pro­jekt ist ei­nes der ers­ten und be­deu­tends­ten Vor­ha­ben zur Struk­tur­stär­kung in der Koh­le­re­gi­on Lau­sitz. Ge­mein­sam mit dem Bund und dem Land Bran­den­burg un­ter­stützt die DB den Wan­del und schafft neue, hoch­wer­ti­ge In­dus­trie­ar­beits­plät­ze. Nach Fer­tig­stel­lung der zwei­ten Werk­hal­le im Jahr 2026 wer­den es ins­ge­samt 1.200 neue Stel­len sein. Da­bei setzt die DB voll auf Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung: Cott­bus wird das mo­derns­te In­stand­hal­tungs­werk der DB.

Olaf Scholz, Bun­des­kanz­ler: „Der Bau des neu­en Bahn­werks in Cott­bus zeigt, wie Struk­tur­wan­del ge­lin­gen kann. Sol­che In­no­va­ti­ons­pro­jek­te schaf­fen nicht nur gute Ar­beits­plät­ze – sie brin­gen auch neue Wirt­schafts­kraft und Zu­kunfts­fä­hig­keit für die ge­sam­te Re­gi­on.“

Ri­chard Lutz, Vor­stands­vor­sit­zen­der Deut­sche Bahn: „Das neue Werk in Cott­bus ent­steht im Re­kord­tem­po. Heu­te set­zen wir den sym­bo­li­schen Spa­ten­stich – und schon in zwei Jah­ren war­ten wir hier die ers­ten ICE 4. Gleich­zei­tig schaf­fen wir span­nen­de und hoch­mo­der­ne Ar­beits­plät­ze in ei­nem zu­kunfts­träch­ti­gen Be­reich. Wir brau­chen die­ses neue Werk, da­mit un­se­re ICE-Flot­te wei­ter wach­sen kann und da­mit mehr Men­schen Bahn fah­ren. Nur so sind un­se­re Kli­ma­zie­le er­reich­bar.“

Diet­mar Wo­id­ke, Mi­nis­ter­prä­si­dent Bran­den­burg: „Heu­te star­tet ein Leucht­turm­pro­jekt für den Struk­tur­wan­del in der Lau­sitz. Deut­sche Bahn und Bun­des­re­gie­rung ha­ben Wort ge­hal­ten. Da­für mein Dank. Die­se Stär­kung des Stand­or­tes ist ein zen­tra­les Ele­ment für die Ent­wick­lung der Lau­sitz hin zur Mo­dell­re­gi­on für Kli­ma­schutz und Wirt­schafts­wachs­tum. Auch, weil hier bis zu 1.200 neue In­dus­trie­ar­beits­plät­ze ent­ste­hen. Es geht deut­lich vor­an – vor al­lem wenn man be­denkt, dass die­ses Bahn­werk noch vor we­ni­gen Jah­ren von der Schlie­ßung be­droht war. Der Aus­gleich von weg­fal­len­den durch neue zu­kunfts­fä­hi­ge Ar­beits­plät­ze ist eine ab­so­lut not­wen­di­ge Vor­aus­set­zung für eine er­folg­rei­che Struk­tur­ent­wick­lung im Zuge des Aus­stiegs aus der Braun­koh­le. Das Werk soll zwei Jah­re frü­her in Be­trieb ge­hen als ur­sprüng­lich ge­plant.“

Visualisierung Halle 2, Stand Mai 2022

Mi­cha­el Theu­rer, Be­auf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung für den Schie­nen­ver­kehr: „Die Schie­ne si­chert in Deutsch­land mehr als eine hal­be Mil­li­on Ar­beits­plät­ze. Neue Tech­no­lo­gi­en mit hoch­qua­li­fi­zier­ten Jobs ma­chen den um­welt­freund­li­chen Ver­kehrs­trä­ger im­mer at­trak­ti­ver. Mit dem kla­ren Fo­kus auf die­sen Ver­kehrs­trä­ger be­trei­ben wir so nicht nur ak­ti­ven Kli­ma­schutz son­dern auch um­fas­sen­de Be­schäf­ti­gungs- und Struk­tur­po­li­tik. Die­ses Werk ist ein wei­te­rer po­si­ti­ver Bei­trag für den Struk­tur­wan­del im Braun­koh­le­re­vier Lau­sitz. Denn die hier ge­leis­te­ten In­ves­ti­tio­nen stär­ken so­wohl die Re­gi­on als auch den Schie­nen­ver­kehr in ganz Deutsch­land.“

Im Rah­men der Kon­zern­stra­te­gie „Star­ke Schie­ne“ baut die DB ihre ICE-Flot­te kon­ti­nu­ier­lich aus. Bis Ende des Jahr­zehnts sol­len rund 450 ICE auf den Schie­nen un­ter­wegs sein. Al­lein bis 2024 wächst die An­zahl der ICE 4 von ak­tu­ell knapp 100 auf 137 Fahr­zeu­ge. Mehr Züge be­nö­ti­gen mehr Ka­pa­zi­tä­ten in der In­stand­hal­tung. Das neue Werk in Cott­bus leis­tet dazu ei­nen wich­ti­gen Bei­trag und sorgt da­für, dass die Züge schnell zu­rück auf die Stre­cke kom­men und mehr Men­schen kli­ma­freund­lich und kom­for­ta­bel rei­sen kön­nen.

Spatenstich Halle 2 © Filmart Christian Horn

DB Projektteam mit Dr. Richard Lutz

Im Bild: Marietta Tzschoppe, Bürgermeisterin Cottbus; Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr; Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg; Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg; Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG; Olaf Scholz, Bundeskanzler; Daniela Gerd tom Markotten, Vorstand Digitalisierung und Technik DB AG; Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister Brandenburg; Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Im Bild: Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg; Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg; Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG; Olaf Scholz, Bundeskanzler; Daniela Gerd tom Markotten, Vorstand Digitalisierung und Technik DB AG
Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt
Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen. Im Bild: Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg; Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister Brandenburg; Marietta Tzschoppe, Bürgermeisterin Cottbus; Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG; Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg; Olaf Scholz, Bundeskanzler; Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr; Daniela Gerd tom Markotten, Vorstand Digitalisierung und Technik DB AG; Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen.
Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen.
Spatenstich für den Strukturwandel: Bau des neuen Bahnwerks in Cottbus beginnt. Im Bild: Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg; Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG; Olaf Scholz, Bundeskanzler; Daniela Gerd tom Markotten, Vorstand Digitalisierung und Technik. Auf dem Baufeld machten 500 rote Luftballons den Grundriss der neuen Werkhalle sichtbar. Sie symbolisierten auch die ersten 500 neuen Arbeits- und Ausbildungsplätze, die hier bis 2024 entstehen.

Mitarbeitenden- Veranstaltung 10.05.2022 

Hier entsteht die zweigleisige Halle 

Baubeginn der zweigleisigen Halle 

Baubeginn der zweigleisigen Halle

Fachgerechtes Aufarbeiten von Altmaterialien

Visualisierung zweigleisige Halle, Stand Mai 2022

DB-Werk Cottbus Tor Süd

DB Fahrzeuginstandhaltung Cottbus - Luftaufnahme vom östlichen Baufeld