Vom Werkstudent zum Schnittstellen-Akrobat im neuen Werk Cottbus
Projektingenieur Sebastian stellt sich vor..
Wenn man Sebastian T. sucht, sollte man sich nicht entscheiden müssen: Büro oder Baustelle? Planung oder Inbetriebnahme? Technik oder Teamabstimmung?
Sebastian ist überall.

Bevor Sebastian am 1. Juli 2023 offiziell als Projektingenieur durchstartete, war er bereits ein alter Bekannter im Team. Schon seit Mai 2022 mischte er als Werkstudent fleißig mit, schrieb ganz nebenbei seine Bachelorarbeit zum Betriebsführungsrechner und kannte das Projekt zu diesem Zeitpunkt vermutlich besser als seine eigenen Vorlesungsunterlagen.
Sein Studienhintergrund?
Elektro- und Informationstechnik – mit Schwerpunkt Automatisierung.
Kurz gesagt: Wenn irgendwo ein System automatisch funktionieren soll, versteht Sebastian, was dahinter steckt. (Und warum es meistens nicht beim ersten Versuch funktioniert.)
Zur DB kam er übrigens nicht zufällig, sondern hochmotiviert und proaktiv. Er hörte vom Projekt, fand es spannend – und fragte einfach nach einer Werkstudentenstelle. Ergebnis: Stelle geschaffen, Sebastian drin, Team glücklich.


Heute verantwortet er im Bereich TK/BFR die Planung und Realisierung verschiedenster technischer Anlagen – von Brandmelde- bis Einbruchmeldesystemen, von Telekommunikationsstrukturen bis hin zu seinem akademischen Liebling, dem Betriebsführungsrechner. Sein Arbeitsalltag ist ein vielseitiger Mix aus Technik, Organisation und Kommunikation. Mal führt er Abstimmungen mit Planern und Auftragnehmern, mal prüft er technische Unterlagen oder wandert mit kritischem Blick über die Baustelle. Und immer wieder jongliert er mit Schnittstellen – denn gerade im TK- und BFR-Bereich greift vieles ineinander.
Besonders reizt ihn an seinem Job die technische Komplexität und die Möglichkeit, ein so großes Projekt aktiv mitzugestalten. Er arbeitet an der Nahtstelle verschiedenster Gewerke, was jeden Tag eine neue Herausforderung bereithält und gleichzeitig dafür sorgt, dass es im Projekt nie langweilig wird. Seine bislang größte Herausforderung war die Inbetriebnahme und Abnahme der Elektro- und Telekommunikationsanlagen der Halle 2 – ein Meilenstein, der ebenso nervenzehrend wie lehrreich war und an den er sich vermutlich noch erinnern wird, wenn längst die letzten Kabel verlegt und alle Systeme in Betrieb sind.
Ob Büro oder Baustelle – Sebastian ist auf beiden Spielfeldern zu Hause. Am Schreibtisch entstehen Konzepte, Abstimmungen und Dokumentationen, auf der Baustelle wird überprüft, ob die Realität sich an die Planung hält. Besonders häufig arbeitet er zudem mit den TGA-Ausrüstern zusammen, denn dort entstehen genau die Schnittstellen, die seinen Arbeitsalltag so spannend und – zugegeben – manchmal auch etwas fordernd machen.
Am meisten Freude bereiten ihm die Momente, in denen Fortschritte sichtbar werden: wenn Anlagen zum ersten Mal ans Netz gehen, wenn auf der Baustelle aus Plänen echte Technik entsteht oder wenn ein System zum ersten Mal zuverlässig das tut, was im Konzeptpapier so selbstverständlich aussah. Dann zeigt sich für ihn, warum sich jede Abstimmung, jede Prüfung und jeder herausfordernde Meilenstein gelohnt hat.
Sebastian ist damit einer derjenigen, die dem neuen Werk Cottbus nicht nur Struktur und Technik geben, sondern auch eine ordentliche Portion Energie, Neugier und Humor. Und wenn doch einmal etwas nicht so funktioniert, wie es soll, ist er meistens schon auf dem Weg – bereit, genau das zu ändern.