Schüler gestalten Zukunft

26.06.2026

Kreative Lärmschutzwand am Cottbuser Bahnhof fertiggestellt

Innerhalb von nur zwei Projektwochen entstand am südlichen Bahnhofsgelände in Cottbus ein beeindruckendes Gemeinschaftskunstwerk: Eine rund 200 Quadratmeter große Lärmschutzwand wurde von mehr als 80 Schülerinnen und Schülern aus der Region gestaltet. Entstanden sind dabei kreative und farbenfrohe Visionen zum Thema „Mobilität von Morgen“.

Das Projekt geht auf einen Schulwettbewerb zurück, den die Projektallianz Neues Werk Cottbus im vergangenen Dezember ins Leben gerufen hatte. Regionale Schulen waren eingeladen, ihre Ideen und Zukunftsvorstellungen zur Mobilität einzureichen. Ziel war es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Visionen dauerhaft im Stadtbild zu verewigen.

Den Auftakt machte in der ersten Projektwoche die Oberstufe des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums Cottbus. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten das erste Wandelement und entwickelten darauf ihre persönliche Vorstellung eines zukünftigen Stadtbildes.

Ebenfalls in der ersten Woche beteiligte sich die Berufsorientierende Oberschule Spremberg. Ihr Motiv zeigt einen farbenfrohen ICE im Weltraum und symbolisiert eine innovative, nahezu grenzenlose Zukunft der Mobilität.

In der zweiten Projektwoche setzte die 8. Klasse der Sachsendorfer Oberschule Cottbus ihre Ideen um. Mit leuchtenden Farben und einem dynamischen Stadtzug entstand ein Motiv, das die Vielfalt und Attraktivität moderner Mobilitätskonzepte eindrucksvoll darstellt.

Gleich zwei Wandsegmente wurden vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus gestaltet. In zwei Arbeitsgruppen entstanden Entwürfe, bei denen der Zug im Mittelpunkt steht. Durch die Kombination aus Schwarz-Weiß-Elementen und farbigen Akzenten scheint dieser durch Raum und Zeit zu reisen und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Fortbewegung.

Die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen von der Schmellwitzer Oberschule. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse brachten zahlreiche Ideen ein, die zu einem außergewöhnlichen Gesamtwerk zusammengeführt wurden. Viele kleine Motive und Symbole, die sie mit der Mobilität der Zukunft verbinden, fanden ihren Platz auf der Wand und sorgen für ein abwechslungsreiches und kreatives Erscheinungsbild.

Während des gesamten Projekts wurden die Jugendlichen von den erfahrenen Graffiti-Künstlern Dirk Hiekel und Martin Jainz begleitet. Sie führten die Schülerinnen und Schüler in die Kunst des Graffiti-Sprayens ein und unterstützten sie dabei, ihre Entwürfe professionell von Papier auf die Wand zu übertragen. Dank ihrer langjährigen Erfahrung konnten die jungen Künstlerinnen und Künstler wertvolle Einblicke in kreative Gestaltungstechniken gewinnen und ihre Ideen auf hohem künstlerischem Niveau umsetzen.

Ein besonderer Dank gilt daher den beiden Künstlern für ihre engagierte Begleitung des Projekts. Ebenso bedanken wir uns bei den beteiligten Lehrkräften sowie allen Schülerinnen und Schülern, die mit Kreativität, Einsatzbereitschaft und Begeisterung zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Vorhabens beigetragen haben.

Die Gestaltung der Lärmschutzwand wurde durch die Projektallianz Neues Werk Cottbus finanziert und bereichert nun dauerhaft das Bahnhofsareal mit den Zukunftsvisionen der jungen Generation.