
Bombenfund auf der Baustelle
Entschärfung am 09.07.2026 geplant
Am 06.07.2026 wurde auf der Baustelle rund um das Neue Werk Cottbus, östlich der Halle 1, während der Sondierungsarbeiten für eine spätere Rigole ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe mit zwei Zündern, die in einer Tiefe von etwa drei Metern gefunden wurde. Bereits am Nachmittag erfolgte gemeinsam mit allen beteiligten Behörden und Fachstellen die Gefährdungsbeurteilung sowie die Festlegung des erforderlichen Sperrkreises.
Da die Bombe nicht transportfähig ist, wird sie vor Ort durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) entschärft. Der festgelegte Sperrkreis umfasst einen Radius von ca. 500 Metern. Bis zur Entschärfung wird der Blindgänger durchgehend vom SSK-Sicherheitsdienst bewacht.
Aus Sicherheitsgründen sind sämtliche Arbeiten eingestellt worden, die Erschütterungen verursachen könnten. Insbesondere darf die eingeplante Gleis-Stopfmaschine bis zur Entschärfung nicht eingesetzt werden.
Die Evakuierung und Entschärfung sind für Donnerstag, den 09.07.2026, vorgesehen. Die Anwohner:innen innerhalb des Sperrkreises werden durch das Ordnungsamt Cottbus informiert und voraussichtlich zwischen 11:00 Uhr und 12:30 Uhr evakuiert. Das gesamte Baustellengelände liegt ebenfalls innerhalb des Sperrkreises. Deshalb werden diese Bereiche bis 12:00 Uhr geräumt werden. Für die betroffenen Mitarbeitenden ist an diesem Tag Homeoffice vorgesehen. Ab 12:00 Uhr wird zudem der Luftraum durch den KMBD gesperrt. Die Entschärfung der Bombe beginnt planmäßig ab 13:00 Uhr. 12 Uhr wird somit auch der Zugverkehr am Cottbusser Hauptbahnhof vollständig eingestellt.
Aufgrund der geplanten Entschärfung muss außerdem der für den 09.07.2026 vorgesehene Helikoptereinsatz zur Montage der OLA-Masten verschoben werden. Dieser soll nun am 10.07.2026 stattfinden. Die Sicherheit aller Beteiligten hat während der gesamten Maßnahme oberste Priorität.