
Betonage in der Gleishalle
Fortschritte bei den Arbeitsgruben in den Gleisbereichen
Im Projekt Neues Werk Cottbus schreiten die Bauarbeiten in der Halle 1 sichtbar voran. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf zentralen Bauteilen der späteren Instandhaltung: den Arbeitsgruben in den Gleisbereichen.
Arbeitsgruben sind ein wesentliches Element einer ICE-Instandhaltungshalle. Sie ermöglichen den Mitarbeitenden, Züge von unten zu erreichen, um Wartungs-, Prüf- und Reparaturarbeiten sicher und effizient durchzuführen. Dazu zählen unter anderem Arbeiten an Fahrwerken, Bremsanlagen oder der Unterflurtechnik. Die Gruben verlaufen parallel zu den Gleisen und sind präzise auf die späteren Fahrzeugabmessungen abgestimmt.
Im Bauabschnitt 3 der Gleishalle (im Titelbild gelb gekennzeichnet) liegt der Fokus derzeit auf der Herstellung der Bodenplatten der Arbeitsgruben. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und in enger Abstimmung mit den angrenzenden Bauteilen der Halle, um die spätere technische Ausstattung – wie Entwässerung, Medienführungen und Sicherheitskomponenten – optimal integrieren zu können.
In den Gleisbereichen wurde ebenfalls mit der Herstellung der Bodenplatten in den Arbeitsgruben begonnen. Diese bilden die tragende Grundlage der Gruben und müssen hohe Anforderungen an Ebenheit, Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit erfüllen. Parallel dazu entstehen die Wände mit tiefen Durchstiegen. Diese Durchstiege sind notwendig, um eine sichere Verbindung zwischen den einzelnen Grubenabschnitten sowie zu angrenzenden Technik- und Fluchtwegen zu schaffen. Aufgrund ihrer Tiefe und der statischen Anforderungen handelt es sich hierbei um besonders anspruchsvolle Stahlbetonarbeiten.
Mit dem erfolgreichen Fortschritt bei den Arbeitsgruben nimmt die Halle 1 weiter Gestalt an. Die aktuell ausgeführten Beton- und Rohbauarbeiten schaffen die Grundlage für die folgenden Ausbau- und Ausrüstungsgewerke und sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen und leistungsfähigen ICE-Instandhaltungsanlage in Cottbus.



