Wissen

  • Seit wann besteht das Werk?

1874 begann der Bau der „Königlichen Hauptwerkstatt Kottbus“, in der Dampflokomotiven und Wagen ausgebessert wurden.

  • Was wird heute in dem Werk bearbeitet?

Cottbus ist innerhalb des Werkeverbunds das Kompetenzzentrum für dieselhydraulische und dieselelektrische Schienenfahrzeuge und deren Komponenten. Hier werden Diesel- und Elektrolokomotiven sowie Sonderfahrzeuge der DB hauptuntersucht. 

  • Wie viele Mitarbeiter beschäftigt das Werk derzeit?

Zurzeit sind dort 426 Mitarbeiter:innen und 34 Auszubildende/Studierende beschäftigt (Stand 1. Juli 2021).

  • Bleibt das jetzige Werk bestehen? In welcher Form?

Ja, das jetzige Werk bleibt in seiner bisherigen Form bestehen und wird erweitert.

  • Welche baulichen Erweiterungen sind geplant? 
    Welche Leistungen sollen in den neuen Gebäuden erbracht werden?

Das neue Werk soll voraussichtlich folgende Schwerpunkte haben:

In Cottbus soll die schwere Instandhaltung von Elektrotriebzügen durchgeführt werden. Das heißt konkret: Hier werden ICE-Züge generalüberholt, modernisiert und umgebaut. Dies betrifft vor allem den ICE 4. 

Zu diesem Zweck werden zwei neue Hallen gebaut. Eine Halle wird zwei Gleise umfassen, auf denen ein ICE in voller Länge gewartet werden kann (Länge der Halle: 444 Meter). Die andere Halle wird vier Gleise umfassen und mit ca. 570 Metern ebenfalls länger sein als ein ganzer ICE.

Das Werk wird in der bestehenden Halle weiterhin die schwere Instandhaltung von Diesellokomotiven und Fahrzeugen der Netztechnik durchführen.